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Reisebericht Normandie Oktober 2005

01.10.05
Abfahrt um ca. 10.00 Uhr. Wir fahren total verspätet los, da es den ganzen morgen wie aus Eimern schüttet. Es ist absolut unmöglich, die Betten in den Wohnwagen zu laden. Irgendwann wurde der Regen dann weniger und wir schaffen es mit Ach und Krach.

Die Fahrt läuft super! Unser Navi fürhrt uns über Belgien nach Frankreich. Als wir bei Düsseldorf sind, beschließen wir irgendwann zu tanken. Doch leider kam weit und breit keine Tankstelle.Erst in Belgien haben wir dann die Gelegenheit. Wurde auch Zeit.
Die Belgischen Rastplätze gefielen uns gar nicht.
Gegen 17.30 Uhr erreichen wir nach ca. 560 km unseren Übernachtungsplatz in Peronne (Picardie), Camping du Port de Plaisance.

Ein sehr schöner kleiner Platz mit großen Stellplätzen und einem schönen Spielplatz.
Hier gibt’s sogar Toiletten mit Toilettenbrille. Als Übernachtungsplatz ok, der Ort ist nicht so schön.
Übernachtungspreis um die 17 €.

 

Die Rezeption

Unser Stellplatz, lang genug, nicht abgehängt

Der Spielplatz gesichert mit Gummimatten

Bootsanleger direkt am CP

 

Abschließend muß ich noch berichten, dass ich in Frankreich mal wieder mit dem Essen auf die Nase gefallen bin.
In Peronne sind wir abends essen gegangen, und zwar in ein kleines Bistro gleich um die Ecke. Dort sprach man nur französisch.
Wir hatten unsere Jacken noch nicht ausgezogen, als die Bedienung schon mit dem Block neben uns stand.
Campermann ging dann mit dem Chef in die Küche und schaute in die Töpfe.
Kam wieder und sagte mir, ich solle die Suppe essen, die sähe aus wie Lasagne und würde auch gut riechen. Ich muß schon sagen, alle Sinne von Campermann haben versagt.
Als mir die Suppe seviert wurde, habe ich beschlossen sie nicht zu essen.
Sie sah gar nicht wie Lasagne aus und roch ekelig. Habe eine Löffelspitze probiert und mir kams hoch.
Auf der Rechnung stand dann : Tripe
Mein Wörterbuch brachte mich nicht weiter, also ab ins Internet.
Tripe = Pansen
Bah...

02.10.05
Wirklich sehr sehenswert und beeindruckend auf dem Weg in die Normandie ist :Pont de Normandie.

Zwei riesige Brücken erwarten einen, die von weitem wie eine Achterbahn aussehen.Teilweise denkt man, man startet jetzt ab in den Himmel. :-)
Leider habe ich vor lauter Staunen das beste Foto verpasst. Hier mal eine kleine Auswahl...

 

Pont du Normandie

Die 1. Brücke

Die 2. Brücke

Brückenmaut

Zufahrt auf die 2. Brücke

Das können Bilder gar nicht so wiedergeben, muß man einfach mal drüberfahren... :-)

 

Wir erreichen nach ca. 350 km gegen 17.00 Uhr unser Ziel.
Camping Port´Land in Port En Bessin (Normandie, Omaha Beach)

Ein wirklich sehr schöner Platz, ist sehr zu empfehlen.
Der Platz ist sehr schön angelegt, mit Teichen und überall duftende Büsche.
Wir standen direkt an einem Teich und unsere Kinder haben dort mit Begeisterung jeden Tag die Enten und Karpfen gefüttert.

Die Sanitäranlagen sind sehr sauber, doch leider findet man hier keine Toilettenbrillen.
Allerdings gibt es hier ein Kinderbad.
Nachteil war, das Sanitärgebäude war nicht geheizt.

Das Schwimmbad selbst war beheizt, nur leider das Wasser nicht.
Das Restaurant( mit großer Spielecke) und die Spielplätze waren sehr gut.
Das Personal war sehr nett.

Hier ein paar Bilder dazu vom CP und unseren Besichtigungstouren...

 

 

Die Rezeption

Das Waschhaus

Unser Wohni nur mit Wintervorzelt

Stellplatz direkt am Teich und Waschhaus

Restaurant Rückansicht mit Blick...

auf diesen Teich mit Sandstrand :-)

Restaurant von innen

Noch ein Spielplatz

Tafel am Hafen von Port En Bessin

In wenigen Gehminuten ist man vom CP im Ort

Unterwegs Ausblick aus Widerstandsnest

So sieht das von innen aus

Der Hafen

Der ungewöhnliche Leuchtturm

Steile Str. in den Ort

Der Hafen bei Ebbe

Im Ort, am Hafen

Wohnmobilstellplatz im Ort

US-Friedhof am Omaha Beach

Ist sehr weitläufig...

Tafel mit den Landungsplätzen

Von hier aus geht es an den Strand, ist steil

Fast wie im Dschungel, ist ein schöner Weg

Unten erwarten uns Dünen

Campermann am Omaha Beach

Der Strand bei Ebbe, sehr weit und schön

Ein paar Km weiter, ebenfalls Omaha Beach

Hier fanden wir tolle Jakobsmuscheln

Überall noch Überreste aus dem Krieg

Brücke bei Ebbe

Und hier bei Flut

Ausblick von der Brücke zur Steilküste

Bei Flut spritzt das Wasser auf die Strasse

Widerstandsnest

Ausblick aus dem Widerstandsnest

Museum am Omaha Beach

Vor dem Museum

Kriegsszene mit Geräuschkulisse

Museum am Juno Beach

Dort am Strand noch Teile vom künstl. Hafen

Hier ebenso Teile davon im Meer

Und hier...

Museum Liberte in Quinville

Nachgebaute Str. aus der Besatzungszeit

Und wieder Soldaten

Widerstandsnest im Museum integriert

Inklusive Einschusslöcher

Pont du Hoc

Riesige Krater

Nicht gesichert, Kinder an die Hand...

Hier gehts steil runter

Gesichert nur durch Stacheldraht

Hier schön zu sehen, wie viele Krater es sind

 

Hier endet mein Bericht und ich kann abschließend sagen,dass uns der Urlaub dort sehr gut gefallen hat. Wir werden dort auf jeden Fall wieder hinfahren, haben ja längst noch nicht alles gesehen.

Die Normandie ist wirklich eine Reise wert und trotzdem man dort viel besichtigen kann, kann man sich aber auch sehr schön erholen.:-)
An dieser Stelle möchten wir noch Hanne und Frank herzlich grüßen,die wir auf dem CP kennengelernt haben. Vielleicht treffen wir uns dort ja irgendwann einmal wieder... :-))

 

 

ende seite

Aktualisiert am 27.06.2012 Petra Birnbacher